Bauwelt: War's das für den Pritzker Prize?
100.000 Dollar Preisgeld, internationale Anerkennung und ein Platz im architektonischen Olymp – der Pritzker-Architekturpreis gilt als höchste Auszeichnung der Architektur. Doch die aktuelle Debatte um Tom Pritzker, Vorsitzender der Hyatt Foundation, wirft Fragen auf, die weit über den finanziellen Wert des Preises hinausgehen.
Es geht um Verantwortung und Haltung. Architektur ist niemals nur Gestaltung, sondern immer auch Ausdruck gesellschaftlicher Werte. Wer einen Preis von solcher Strahlkraft vergibt oder entgegennimmt, setzt ein öffentliches Zeichen – ob gewollt oder nicht. In einer Zeit wachsender Sensibilität für ethische Maßstäbe stellt sich daher die Frage, ob Tradition und Renommee allein ausreichen, um kritische Diskussionen zu übergehen.
Die Affäre zwingt die Architekturwelt, sich klar zu positionieren. Es geht nicht nur um Weltruhm oder Preisgeld, sondern um Glaubwürdigkeit. Welche Werte will die Disziplin vertreten – und ist sie bereit, diese auch konsequent zu verteidigen?
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